Samstag, 22. Juni 2013

Die Geschichte eines Logos


Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit eine super engagierte, einfallsreiche Lehrerin im Lande Schrobenhausen unterwegs. Dieser wurde zur Aufgabe gegeben, sich für die bevorstehenden Seminare der 10 Klassen im Reich des Königs, etwas einfallen zu lassen. 
Lange grübelte die Lehrerin, was sie wohl machen würde. Sollte sie sich ganz gemäß ihres Fachbereiches einfach mit der Deutschen Geschichte auseinandersetzen. Literatur und all dem ... nun nicht Langweiligem aber doch etwas sehr  "Faktischem"?
Würden ihr ihre Schützlinge zuhören und vor allem: Würde sie überhaupt jemanden damit begeistern können, wo doch schon der Schulalltag jene Voraussetzungen erfüllte? Nein ... das wäre wohl nicht so gut
Doch auf einmal hatte sie eine Idee. Eines Tages nämlich sah sie, als sie gerade aus dem Haus gehen wollte, die kleine, selbst genähte Tasche ihrer kleine Tochter über dem Stuhl liegen und als sei dieser Hinweis noch nicht genug, entdeckte sie im Schaufenster des Buchladens, an dem sie vorbeiging ebenfalls Taschen mit den passendsten Stickereien zum Thema: Literatur/Bücher. 

Literatur - Taschen - Literatur? 


Eine Idee war geboren und der Titel für ihr Seminar im nu vergeben und vom König abgesegnet. 

Im darauffolgenden Jahr nun, besuchten 16 Schülerinnen ihren Kurs, ebenfalls begeistert von der Idee und zugleich dem Ziel, individuelle Geschichten zu einem selbst ausgewählten Motiv zu verfassen und (sonst wären die zuvor erwähnten Taschen ja augenscheinlich ohne Sinn gewesen) eine eigene  "Jungdesignerhanddtasche" in vollkommener Eigenarbeit zu designen. (Ok, zugegeben mit Unterstützung im Bereich: Wie nähe, designe ich eine Tasche? -  und - Wie schreibe ich ein richtiges Buch?) 


Strukturiert und organisatorisch lukrativ stellte man sich den Schwierigkeiten, die mit solch einem Unterfangen verbunden waren. Finanzen, Zeitplan, Nähutensilien, Material, Sponsoren, Werbung, ... und nicht zu vergessen ein eigenes Logo. 
Wieso ein Logo? Nun, jeder Taschendesigner hat sein eigenes Logo, zumindest jeder Selbstständige. Und die 16 waren ja nun mehr oder weniger ... "Selbstständig"


Gesagt getan, die große "Logo-Suche" begann. Es wurde heftig gezeichnet, gemalt, entworfen, Ideen gesammelt und zu anfangs alles auf einer großen grünen Tafel festgehalten. Gemeinsam entschied man sich für  das Bild eines aufgeschlagenen Buches, über dessen rechte Seite eine Handtasche und auf dem verbleibenden Platz die Gruppen/"Firmen"/Seminarbezeichnung gezeigt wurde. Obwohl sich die Schülerinnen aufopferungsvoll dem Versuch des Ausarbeitens entgegenstellten entschied man sich letztlich doch für eine Tuschzeichnung einer auswärtigen, mütterlichen Hofgrafikdesignerin. 


(Hierbei ein großes Dankeschön an ANGELIKA SCHWEIGER, die wie man unten noch genauer sehen kann, eine super Arbeit geleistet und auf jeden Fall ihr Talent bewiesen hat. :) )  

Entwürfe von Angelika Schweiger (oberen 3)  zweier Schülerinnen (unteren 2) 
LOGOS bei der Auswahl

Schriftentwürfe der Seminarbezeichnung einer Schülerin


Die nächste Arbeit war es nun, zur besseren Vervielfältigung, die getane Arbeit digitalisieren zu lassen ( in diesem Märchen war das übrigens möglich), wobei in dieser Situation gleich zwei weitere Damen groß ausgerufen werden müssen. Zum einen die uns allzeit zur Seite stehende FRAU SCHUSTER und die Blogbetreiberin von "LILIS ELFENWERKSTATT" 
EIN DICKES, FETTES, UNENDLICHES, DANKESCHÖN für die Hilfe, Unterstützung und Freundlichkeit die uns entgegengebracht wird.

Digitalisierung Klappe die Erste

Und so schaut's dann fertig digitalisiert aus, 



Und hier das erste Mal aufgestickt mit der Superstickmaschine von Frau Schuster . Wunderschön, nicht?


Nach so viel getaner Arbeit war es nun endlich geschafft. Das Logo war fertig. Ein Happy End erreicht und wenn die Gruppe bis heute nicht aufgegeben hat (gestorben passt nicht so), dann nähen und schreiben sie 
noch heute.



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